Okt212021

Open Circular Science – Ein Modell, um Forschungsvorhaben nachhaltig zu gestalten?

Die drastische Reduktion klimaschädlicher Emissionen und negativer Umweltwirkungen als Folge menschlichen Handels wird immer drängender. Auch Wissenschaftseinrichtungen stehen vor der Frage, wie sie ihre Handlungsweisen dekarbonisieren und darüber hinaus ressourcenschonend gestalten können. Damit besteht für die Wissenschaft eine zweifache, enorme Herausforderung: Einerseits gilt es wissenschaftliche Erkenntnisse und neue Technologien für die gesellschaftliche Transformation bereitzustellen und andererseits eigene Strukturen, Prozesse und Praktiken ökologisch nachhaltig und emissionsfrei zu gestalten.

Doch welchen Beitrag kann ich als Forscher:in persönlich leisten, um meine Arbeit nachhaltig zu gestalten? Mit Open Science gehen Praktiken einher, die das Teilen von Forschungsdesigns, Ergebnissen oder Daten ermöglichen. Warum nicht diesen ressourcenschonenden Ansatz als Ausgangspunkt nehmen, um den Forschungsprozess neu zu denken, ihn offen und nachhaltig zu gestalten?

Im Rahmen des Workshops stellen wir Ihnen mit Open Circular Science ein Modell vor, dass den Forschungsprozess neu denkt. Gemeinsam sollen anhand Ihrer konkreter Fallbeispiele negative Umwelt- und Klimawirkungen in der jeweiligen Forschungsphase identifiziert und so im Modell abgebildet werden. Ziel ist es, für Forscher:innen und Wissenschaftsmanager:innen ein Praxistool bereitzustellen, welches bei der Planung von Forschungsvorhaben frühzeitig ermöglicht, klima- und umweltschädliche Aktivitäten zu vermeiden.

Agenda

Impuls
Vorstellung und Erörterung des Ansatzes

Breakout Sessions
Test und Weiterentwicklung anhand konkreter Beispiele

Diskussion
Mehrwert und Potenziale des Ansatzes

Ausblick und Check-out

Teilnehmende und Termine

Die Termin-Abfrage ist geschlossen. Vielen Dank für Ihre Mitwirkung!

Die Veranstaltung findet am 21.10.2021 von 13:30 bis 15:30 Uhr statt.

Ansprechpartner

Für Rückfragen zum Programm und der Anmeldung steht Ihnen Nick Wagner (nick.wagner@stifterverband.de) gern zur Verfügung.