Jun302020

ınnOscı Open Data Impact Award 2020

Der Preis zeichnet Wissenschaftler*innen aus, die durch die Offenlegung ihrer Forschungsdaten eine innovative Nachnutzung mit gesellschaftlichem Mehrwert ermöglichen. Das Preisgeld des erstmalig verliehenen Awards reicht von 5.000 bis 15.000 € und wird durch eine Fachjury vergeben.

Die Ausschreibung des Open Data Impact Award lief am 30. Juni 2020 aus. Die Preisverleihung wird Anfang Oktober stattfinden.

Der Beginn der Ausschreibung für den Open Data Impact Award 2021 wird hier bekannt gegeben!

Der Open Data Impact Award zeichnet Wissenschaftler*innen aus, die durch die Offenlegung ihrer Forschungsdaten eine innovative Nachnutzung mit gesellschaftlichem Mehrwert ermöglichen. Das Preisgeld des erstmalig verliehenen Awards reicht von 5.000 bis 15.000 € und wird durch eine Fachjury vergeben. Die Preisverleihung wird Anfang Oktober im Rahmen des mehrtägigen Festivals des Hochschulforums Digitalisierung vergeben. Die Deadline für alle Bewerbungen war der 30. Juni 2020. Die Ausschreibung für den Jahrgang 2021 wird ebenfalls hier zu finden sein.

Open Data besitzt ein großes Innovationspotenzial. Von der Nachnutzung von Forschungsdaten profitieren alle: die Wissenschaft, wenn Datensätze von anderen Forschenden überprüft und weiterentwickelt werden können. Es gewinnt aber auch die Gesellschaft, wenn aus Daten Innovationen entstehen. Datenschätze zu heben und Nachnutzung zu ermöglichen gelingt nur, wenn Wissenschaftler*innen ihre Daten aktiv offenlegen. Doch im Alltag der Wissenschaft wird diese Praxis noch nicht überall gelebt. Die Gründe dafür sind vielfältig. Zu den Hindernissen zählen unzureichende Ressourcen, bestehende Reputationsmechanismen und fehlendes Wissen.
Mit dem Open Data Impact Award will der Stifterverband deshalb im Rahmen seiner Initiative innOsci – Forum offene Innovationskultur einen Beitrag leisten, Open Data in der Wissenschaft zu stärken. Der Preis wird 2020 vom Stifterverband in Kooperation mit der DUZ erstmalig verliehen und ist auf mindestens drei Jahre angelegt.

Er bietet:
– Eine Fördersumme von insgesamt 30.000 Euro, verteilt auf drei Preisträger
– Sichtbarkeit für Preisträger und Thema durch Medien und Öffentlichkeitsarbeit
– Zugang zum Netzwerk von innOsci

Die Jury:

  • Prof. Ulrich Dirnagl (BIH Quest Center)
  • Prof. Sabina Jeschke (Deutsche Bahn)
  • Prof. Felix Schönbrodt (LMU München Open Science Center)
  • Dr. Henriette Litta (Open Knowledge Foundation)
  • Hans-Peter Hiepe (BMBF, Referat „Innovationsförderung“ )

 

Bewerbungsbedingungen Open Data Impact Award

Wer kann sich bewerben?

Wissenschaftler*innen oder Forschergruppen aller Disziplinen an Hochschulen oder außeruniversitären Forschungsinstitutionen mit einem Sitz in Deutschland, die ihre Forschungsdaten offen gestellt und eine Nachnutzung ermöglicht haben und eine innovative Nachnutzung außerhalb der Wissenschaft entwickelt haben oder das Potenzial für einen gesellschaftlichen Impact in der Nachnutzung ihrer Daten aufzeigen.

Welche Daten werden für diesen Preis als Open Data bewertet?
Datensätze oder Datenstreams aus der Forschung (keine öffentliche Verwaltung), die der Lizenz nach als public domain (CC-0) oder CC-BY bzw. äquivalenten Lizenzen zu verschiedenen Formen der Nachnutzung offen sind und für eine Nachnutzung zur Verfügung gestellt wurden. Eine Publikation, die einen Datensatz nur beschreibt, aber die Primärdaten nicht veröffentlicht, ist nicht ausreichend.

Welchen Impact suchen wir?
Jegliche Verwertung, die im außer-akademischen Bereich einen gesellschaftlichen Mehrwert erzeugt und der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt wird (z.B. eine App, ein Produkt, ein technisches Hilfsmittel, eine kulturelle Nachnutzung). Die Verwertung kann in wirtschaftlichen oder gemeinnützigen Organisationen erfolgen, sollte aber eine gesellschaftlich relevante Wirkung haben. Der Verwertungsprozess muss noch nicht abgeschlossen, aber absehbar sein.

Wer erhält die Preisgelder?
Insgesamt werden drei Förderpreise in einer Höhe von 15.000, 10.000 und 5.000 € verliehen. Preisträger sind die forschenden Personen oder die Forschergruppe, welche die Daten erhoben und veröffentlicht haben. Das Preisgeld wird an die beteiligte Forschungsinstitution ausgezahlt (Wissenschaftseinrichtung mit einem Sitz in Deutschland) und ist zweckgebunden an ein von der einreichenden Person/Gruppe beschriebenes Projekt im Bereich Open Data an dieser Institution.

Welche Kriterien gibt es?
Eine Fachjury von Vertreter*innen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft wählt die Preisträger aus. Kriterien sind: Grad der Offenheit der Daten und Beachtung der FAIR-Kriterien Reifegrad der Innovation, die durch die Nachnutzung entsteht oder entstanden ist Mehrwert der Innovation für die Gesellschaft

Zeigen Sie uns, wie aus Ihren Forschungsdaten Innovationen für alle werden!

Der Bewerbungszeitraum für 2020 ist bereits abgeschlossen.