Road2Openness

Gemeinsam mit einem Team von Open Science Expert:innen und in Kooperation mit Hochschulen entwickeln wir im Rahmen des Pilotprojekts "Road2Openness" ein Assessment Tool, das aktuelle Open Science Aktivitäten an Hochschulen erfasst und diese mit Handlungsempfehlungen für eine Strategische Öffnung und Organisationsentwicklung im Bereich Offene Wissenschaft unterstützt.

Laufzeit Juli 2021 – April 2022

Thema

Auf politischer Ebene werden derzeit Ziele zur strategischen Öffnung von Wissenschaft gefördert (z.B. UNESCO Recommendations on Open Science, EU Open Science Policy). Wissenschaftsorganisationen verabschieden Policy Paper zu deren Umsetzung, teils mit quantitativen Zielmarken, beispielsweise gemessen in Open-Access-Anteilen am Volumen ihrer Publikationen. Gleichzeitig werden Systeme zum Benchmarking von Open Access und Open Science aufgebaut, z.B. Open Science Monitor der EU, Open Access Monitor des Forschungszentrum Jülich. Diese Werkzeuge werden jedoch für externes Benchmarking verwendet und haben bisher nicht dazu beigetragen, die strategische Öffnung von Organisationen oder die Organisationsentwicklung mit Open Science zu unterstützen.

Ziele

Wir wollen das ändern, und unterstützen Hochschulen in einem ko-kreativen Prozess bei ihrer strategischen Entwicklung und Profilschärfung mithilfe von Open Science und Open Practices.

Motivation

Open Science bedeutet die Öffnung der Wissenschaft durch größtmögliche Transparenz im Forschungsprozess und Teilhabe. Dadurch kann die Qualität von Forschungsergebnissen gesteigert werden sowie der gesellschaftliche und wirtschaftliche Nutzen. Insgesamt führt dies zu einer höheren Reputation der Wissenschaft und mehr Vertrauen in die Forschung. Viele Hochschulen sind daran interessiert oder haben sich bereits auf den Weg gemacht, Open Science in ihrer Einrichtung zu stärken. Wir wollen sie auf diesem Weg unterstützen und ihren gesellschaftlichen Impact skalieren.

Methode

Im Rahmen des innOsci Future Labs wurde prototypisch die Idee eines Assessment-Tools entwickelt, um aktuelle Open-Science-Aktivitäten an Hochschulen zu erfassen und sie mit Empfehlungen für die Organisationsentwicklung im Bereich Open Science zu unterstützen. Mit einem Team von fünf Open-Science-Expert:innen wollen wir diesen Prototyp nun weiterentwickeln und in Kooperation mit drei Hochschulen in einem Pilotprojekt von September 2020-April 2021 erproben und in die Praxis umsetzen.
Im Merton-Magazin erschien dazu zuletzt ein Artikel mit Future Lab Fellow und Road2Openness Expertin Verena Heise.

Die Hochschulen

Die Ausschreibung für die Teilnahme von Hochschulen ist derzeit offen.

Im Rahmen des Programms beteiligen Sie sich aktiv an der Entwicklung des Assessment-Tools und werden gleichzeitig unterstützt bei:

  • Sammeln von Informationen über Open-Science-Praktiken und Anpassen bewährter Open-Science-Lösungen für die eigene Institution,
  • Bewertung des Implementierungsstands von Open Science-Praktiken an der eigenen Institution,
  • Profilbildung und Sichtbarmachung des Open-Science-Potenzials der eigenen Institution, auch im Hinblick auf Fördermöglichkeiten und Anforderungen an Open-Science-Praktiken nationaler und europäischer Förderprogramme,
  • Organisations- und Strategieentwicklung.

 

Bewerbungsfrist zur Teilnahme am Pilotprojekt ist der 20. September 2021.

Alle weiteren Details zur Ausschreibung finden Sie hier.

 

 

Die Expert:innen
  • Dr. Patrick Figge
    Assistant Professor, Universität Passau
  • Dr. Nils Hachmeister
    Geschäftsführer, Bielefeld Center for Data Science (BiCDaS)
  • Dr. Verena Heise
    Open Science Researcher, Trainer und Consultant
  • Dr. Ulrich Herb
    Abteilungsleiter Publikations- und Forschungsunterstützung, Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
  • Damian Paderta
    Digitalberater & Webgeograph
  • Petra Siegele
    Leitung des Bereichs Public Science, OeAD