ınnOscı Open Data Impact Award

Innovative Ideen aus Open Data und unter Partizipation von Wissenschaft, Wirtschaft, Verwaltung und Bürgern entwickelt - hier liegt für uns das Potenzial einer zukunftsfähigen Gesellschaft. Das finden wir ausgezeichnet und auszeichenswert, und haben daher den Open Data Impact Award ins Leben gerufen.

Thema

Open Data ist zwar in aller Munde, aber in dem Alltag der Wissenschaft noch nicht überall gelebt. Die Nachnutzung von erhobenen Daten hat jedoch für alle Vorteile: Sowohl die Wissenschaft profitiert davon, wenn Datensätze und Experimente von anderen Forschenden überprüft und weiterentwickelt werden können, als auch die Gesellschaft als Ganzes, wenn aus bestehenden Daten Innovationen entstehen. Diese Datenschätze zu heben und Nachnutzung zu ermöglichen gelingt nur, wenn Wissenschaftler*innen ihre Daten aktiv offenlegen.

Ziel

Wir fördern Open Science und Open Data in Wissenschaft und Gesellschaft durch einen Preis, der Open Data mehr Sichtbarkeit gibt. Wir möchten durch das Preisgeld und die Aufmerksamkeit einen Anreiz bieten sowohl für Wissenschaftler*innen, ihre Daten zur offenen Nutzung bereitzustellen und Nachnutzer, diese Daten auf innovative Weise weiterzuentwickeln. Wir möchten auf diese Weise Innovationspotenziale identifizieren, die aus Open Data einen Mehrwert für die Gesellschaft ermöglichen und diese Ansätze für alle attraktiv gestalten.

Begründung

Wissenschaftler*innen fehlen in dem aktuell bestehenden akademischen System oft Anreize, Infrastruktur und Ressourcen um ihre Daten in der Weise zugänglich zu machen, dass eine wissenschaftliche und außerwissenschaftliche Nachnutzung möglich oder erleichtert ist. Hier setzt der Open Data Impact Award an. Wir zeichnen Forschende aus, die durch die offene Bereitstellung ihrer Daten eine Nachnutzung ermöglichen und das Innovationspotenzial ihrer Forschung damit freilegen.

Teilnehmer*innen

Die Zielgruppen sind Forschende oder Forscher-Teams, Institutionen, Start-ups, zivilgesellschaftliche Projekte, Einzelpersonen, Kulturschaffende.

Methode

Mit einer Preisgeldsumme von insgesamt 30.000 € sollen Preise sowohl für die Bereitstellung von Forschungsdaten mit Potenzial zur innovativen Nachnutzung vergeben werden als auch für die innovative Nachnutzung von Forschungsdaten in Wirtschaft, Kultur, Zivilgesellschaft und Journalismus.