ınnOpeers Lernnetzwerk

Mit einem Peer-to-Peer-Programm vernetzen wir branchenübergreifend Innovationsmanager:innen aus Organisationen aller Sektoren, um Erfahrungen auszutauschen und gemeinsam mit etablierten Innovationsforscher:innen neue Ideen und Formate zu entwickeln und Empfehlungen an die Politik auszurufen.

Thema

Innovationsprozesse brauchen eine Innovationskultur: Eine Haltung, die Kreativität, Mut, Offenheit, Vertrauen und gegenseitiges Lernen einfordert. Wir möchten mit dem innOpeers- Lernnetzwerk einen Raum kreieren, in dem sich die Teilnehmenden, begleitet von Innovationsforscher:innen und Praktiker:innen, über Erfahrungen bei der Einführung und Umsetzung von Open Innovation-Prozessen austauschen und voneinander lernen. Und wir möchten sie einladen, mutig neue Ideen für Open Innovation-Konzepte zu entwickeln und auszuprobieren.

Ziele
  • Potenziale Offener Innovation nutzbar machen
  • Von Peers und Pionieren lernen
  • Persönliche Netzwerke ausbauen
  • Impulse für andere und die Politik setzen
Begründung

Öffnungsprozesse besitzen große Potenziale für Innovation und obwohl der Zusammenhang zwischen Open Innovation-Grad und Innovationsgrad deutlich belegt ist (s. „ver.di-Innovationsbarometer 2017. Open Innovation – interaktive Innovationsarbeit“), stehen Unternehmen in Deutschland der Open Innovation-Praxis zum Teil skeptisch gegenüber. Diese Unsicherheiten wollen wir im innOpeers- Lernnetzwerk aufgreifen und bearbeiten. Ergebnisse aus diesem Prozess sollen auch an die Politik herangetragen werden, um ggf. hinderliche Rahmenbedingungen zu verändern.

Methode

Für die diesjährige innOpeers Co-Design Challenge haben wir Innovationsmanagerinnen und Innovationsmanager ausgewählt, die in interdisziplinären Co-Design-Teams Lösungsansätze für 3 Challenges entwickeln und mit uns mutig neue Ideen für die intersektorale Zusammenarbeit erarbeiten.
Begleitet werden die Design-Teams von einem erfahrenen Moderator:innen, die hilfreiche Impulse setzen, sowie die Design-Teams in Coaching Sessions unterstützen. Die Erfahrungen aus dieser Zusammenarbeit fließen in ein Policy Paper ein.

Das Policy Paper aus der ersten Runde

Im Rahmen der ersten Runde des innOpeers-Programms haben wir das Policy Paper „Mehr Openness wagen“ veröffentlicht. Die im Paper vorgestellten Politikempfehlungen für Open Innovation zeigen Erfolgsfaktoren und Hemmnisse bei der Umsetzung von Open Innovation auf.

 

 

  • Frank Büttner
    Senior Consultant, Forschungsverbund Mecklenburg-Vorpommern e.V.
  • Dr. Henning Groscurth
    Prorektorat Forschung, Transfer, Innovation, Leitung strategische Forschungsentwicklung und Zukunftsprojekte, Hochschule Heilbronn. „Meine Vision für die Umsetzung von Multi-Stakeholder Prozessen ist die der gelebten Öffentlichkeit. Unser Weg ist die Vernetzung. Die Öffnung von Wissenschaft, Bildung und Qualifikation setzen wir zum Wohl der Gesellschaft um.“
  • Dr. Cynthia Klett
    Technologie- und Innovationsmanagement, TRUMPF GmbH + Co. KG. „Meine Vision für die Umsetzung von Multi-Stakeholder Prozessen in meiner Organisation ist die Effektivität, wie auch die Nachhaltigkeit einer dezentralen Organisationen zu unterstützen."
  • Julia Kovar-Mühlhausen
    Leiterin Klimaschutzstiftung, Baden-Württemberg Stiftung. „Meine Vision für die Umsetzung von Multi-Stakeholder Prozessen in meiner Organisation ist, dass es uns gelingt, eines der ersten Programme der Klimaschutzstiftung unter Einbindung verschiedener Interessengruppen zu gestalten und auszuschreiben.“
  • Irene Purschke
    Referentin der Klimaschutz Stiftung, Baden-Württemberg Stiftung.
  • Jana Sauter
    GründES! Centre for Entrepreneurship der Hochschule Esslingen, Innovationsmanagerin und Start-up Coach
  • Prof. Dr. Susanne Schade
    Prorektorin und Professorin im Master-Studiengang Strategische Gestaltung, Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd. "Prozesse und Strukturen können noch so gut organisiert sein - es kommt auf jeden einzelnen Menschen an, der involviert ist. In komplexen Organisationen mit vielen unterschiedlichen Stakeholdern ist es für das Gelingen von Projekten essenziell, ALLE mitzunehmen."
  • Dr. Adelheid Wessler
    Head of Team Societal Transformations, Volkswagen Foundation. „Meine Vision für die Umsetzung von Multi-Stakeholder Prozessen in meiner Organisation ist es, durch den Austausch zwischen Wissenschaft und Zivilgesellschaft dringend notwendige Transformationsprozesse anzustoßen“
  • Dr. Rubina Zern-Breuer
    Koordinatorin und Leiterin des Innovationslabors, WITI / Deutsche Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer. "Meine Vision für die Umsetzung von Multi-Stakeholder Prozessen in meiner Organisation ist es, Herausforderungen durch Kooperation besser lösen zu können und Vertrauen zu schaffen."